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ist ein deutscher, gemeinnütziger Verein von nur 9 privaten deutschen Mitgliedern, der seit 1993 den Menschen im Himalaja-Königreich Bhutan, einem der
ärmsten Entwicklungsländer der Welt, in den Bereichen Gesundheit, Erziehung von benachteiligten Kindern sowie Kulturelles Erbe aktiv hilft.
Zahlreiche, z.T. sehr großzügige private Spender als auch Institutionen wie das „Komitee Ärzte für die Dritte Welt“, Frankfurt ( mit Mitteln des BMZ ), „Sternstunden-
wir helfen Kindern“ (der humanitäre Hilfsverein des Bayerischen Rundfunks ) sowie CIM, Frankfurt (Centrum für Internationale Migration und Entwicklung), haben unsere Projekte
erst möglich gemacht. Die deutsche Botschaft in New Delhi, auch für Bhutan zuständig, und das Auswärtige Amt, Berlin, stehen voll hinter unseren Projekten.
Wir haben praktisch keine Verwaltungskosten in Deutschland (etwa für Büro- Miete oder Personal). Denn wir sind streng ehrenamtlich für „Pro Bhutan“ tätig, tragen
also auch die Kosten für Reisen nach und in Bhutan persönlich. Deshalb kommt jeder gespendete EURO unseren Projekten und damit den Menschen in Bhutan zugute.
„Pro Bhutan“ ist vom Finanzamt Lörrach unter Nr.11007/14978, SG:02/02 als gemeinnützig anerkannt und stellt
Ihnen für Ihr Finanzamt entsprechende Spendenbescheinigungen aus.

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1987 fing alles an: Harald Nestroy, damals deutscher Botschafter in Costa Rica,
bereiste zum ersten Mal das Himalaja-Königreich Bhutan. Um einem schwer kranken, verzweifelten deutschen Freund zu helfen,
suchte er den Rat des obersten Dungtso, Chef-Arzt der traditionellen Natur-Medizin Bhutans, Pema Dorji.
Dungtso Pema Dorji bei Puls-Diagnose
Die mystisch anmutende Heilung des Freundes sowie andere Heilungen, die er in Bhutan miterlebte, machten einen tiefen Eindruck
auf Nestroy. Das gab den Ausschlag für die Entscheidung, mit 6 Freunden, darunter 3 deutschen Ärzten, Bhutan ein
kleines Krankenhaus im ländlichen Bereich zu schenken, wo die medizinische Versorgung noch besonders begrenzt war.

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Dafür wurde im Juni 1992 der Förderverein „Ländliches Krankenhaus in Bhutan e.V.“ (LKB) gegründet, mit Sitz in Lörrach, Wohnsitz
von Rechtsanwalt Dr. jur. Werner Haring, der die Behandlung aller rechtlichen Fragen übernahm. Die Anerkennung des Vereins als gemeinnützig erfolgte am 31.12.1992.
Nestroy erreichte über seine persönlichen Kontakte zur Regierung von Bhutan, dass LKB dort anerkannt und das Projekt genehmigt wurde. Mitentscheidend für die ausnahmsweise Zulassung
unseres Vereins als kleinste private ausländische Hilfsorganisation war, dass wir von vorn herein die traditionelle Medizin in unser Vorhaben gleichwertig neben der westlichen, allopathischen
Medizin einbezogen.
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Am 16.06.1993, dem von den Astrologen festgelegten glücksbringenden Tag, unterschieb Nestroy in Thimphu den Vertrag mit der Regierung von Bhutan.
Er vereinbarte, ein Krankenhaus mit 30 Betten im malerischen Ort Punakha mit seiner heiligen Klosterburg zu bauen; dort wird der Reichsgründer Shabdrung Ngawang Namgyal als lebende Gottheit
verehrt. Nestroy gewann den in Bhutan lebenden Architekten Chris Butters für das Projekt.
Am 30. September 1996 nahm Nestroy an der feierlichen Einweihung des Krankenhauses durch seine Heiligkeit, den Je Kempo (Ober-Abt Bhutans), mit ca. 2000 Bauern,
Mönchen, Beamten und Honoratioren teil. Seither wird es erfolgreich als Regierungskrankenhaus betrieben.
Unser Krankenhaus in Punakha
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Der große Erfolg unseres ersten Projekts führte zu Bitten der bhutanischen Regierung, weitere Projekte im Gesundheitswesen Bhutans durchzuführen.
Das machte wegen der Ausweitung des Vereinszweckes die Neugründung des Vereins unter einem umfassenderen Namen erforderlich. So wurde im Dezember 1998 „German
Bhutan Health Friends e.V.“ im Lörracher Vereinsregister eingetragen und vom Finanzamt Lörrach als gemeinnützig anerkannt. Die Regierung von Bhutan gab ihm umgehend den
Status einer ausländischen „NGO“ (Nicht-Regierungs-Organisation). |
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Auf Grund der hohen Wertschätzung unseres 2. und 3. Projekts, dem Bau eines Ausbildungszentrum für med.-techn. Personal sowie einer Poliklinik und eines zusätzlichen Bettenhauses
am Krankenhaus in Punakha (Projekte Nr. 2 und 3) bat uns die Regierung um weitere Unterstützungsmaßnahmen. Diesmal in den Bereichen Erziehung von benachteiligten Kindern und Erhalt
des Kulturellen Erbes (Projekte 4-6). Ab dem 2. Projekt ist der Schweizer Fritz Baumgartner, Architekt, unser Vertreter und Projekt-Koordinator in Bhutan.
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Ausbildungstätte |
Polyklinik |

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Wegen der erneuten Erweiterung des Vereinszwecks mussten wir noch einmal den Namen unseres Fördervereins ändern: seit Dezember 2003
heißt er deshalb „Pro Bhutan e.V.“. Dessen Präsident ist seither Rechtsanwalt Dr. Werner Haring, Geschäftsführer ist Harald N. Nestroy.
Am 08. März 2006 haben Nestroy und der Staatssekretär im Bhutanischen Außenministerium Yeshey Dorji ein „Rahmenabkommen“ über unsere
künftige Arbeit in Bhutan unterzeichnet. Ein Vertrauenserweis für „Pro Bhutan“ und eine große Vereinfachung, denn für künftige Projekte sind dann nur noch
kurze Projektabkommen unter Verweis auf das Rahmenabkommen erforderlich; in diesem sind alle allgemeinen Fragen (Arbeitsbedingungen unseres Vertreters in Bhutan, Verfahren bei Geldtransfers,
Steuerfragen, Haftung, Buchprüfung) geregelt.
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