philanthropischer Verein zur aktiven Entwicklungshilfe im
Himalaja Königreich Bhutan



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Projekte in Vorbereitung bzw. Prüfung

1) Am 18. Juni 2008 hat „Pro Bhutan e.V.“ Geschäftsführer Harald N. Nestroy mit dem Staatssekretär des bhutanischen Gesundheitsministeriums Dr. Gado ein Projekt-Abkommen über den Bau einer Kantine im Krankenhaus-Komplex Punakha abgeschlossen.

Diese Kantine soll für das bhutanische Krankenhausnetz ein Pilotprojekt werden: die Küche der Kantine wird einerseits das Essen für die stationären Kranken kochen und auf die Stationen bringen lassen. Anderseits wird sie das Restaurant bedienen, in dem das Krankenhauspersonal, die begleitenden Angehörigen der Kranken und die Teilnehmer an Seminaren und Kursen in der von „Pro Bhutan“ ebenfalls hier gebauten Ausbildungsstätte essen und Lebensmittel in bescheidenem Umfang kaufen können. Der Betrieb der Kantine wird über Ausschreibung privatisiert werden.

Die Kantine wird eine wesentlich Erleichterung bringen: denn bisher müssen Personal, Angehörige und Auszubildende in den fast 5 KM entfernten Ort Kuruthang fahren, um sich etwas zum Essen und Trinken zu kaufen. Das kostet für das Personal wertvolle Arbeitszeit und Energie, sowie Geld für Taxis. Die begleitenden Angehörigen der Patienten, zumeist arme Landleute, müssen die weite Strecke laufen, da sie sich ein Taxi nicht leisten können.

Können wir Sie für die finanzielle Unterstützung dieses so viel versprechenden und helfenden Projekts gewinnen, damit wir mit dem Bau anfangen können?

2) Harald N. Nestroy hat im Juni und November 2008 mit dem neuen Erziehungsminister ein neues „Pro Bhutan“- Projekt für hörgeschädigte Kinder in Angriff genommen: Nämlich die Ergänzung unserer Schule mit Heimen für hörgeschädigte Kinder in Drukgyel. Als „Opfer unseres Erfolges“ ist Bau und Ausstattung von je einem zusätzlichen Heim für Mädchen und Jungen erforderlich geworden.

Daneben ist der Aufbau einer Abteilung zur Vorbereitung der behinderten Kinder auf künftige Ausbildung in ausgewählten Handwerksberufen nach Abschluss der Schule äußerst wünschenswert. Die Kinder sollen so die Chance erhalten, ihre Begabungen und Neigungen zu entdecken und auszubauen. Sie sollen schon während der Schulzeit, in den letzten beiden Schuljahren, in einfachen „Lehrwerksstätten“ Grundkenntnisse in einigen ausgewählten Handwerksberufen erwerben. Die Jungen etwa als Schreiner, Elektriker oder Klempner; die Mädchen als Köchin, Buchhalterin oder Schneiderin.

Das Projekt ist äußerst sinnvoll: denn die Frage ist, wie erhalten die hörgeschädigten Kinder nach Abschluss ihrer Sonderschule in Drukgyel eine reale Chance für eine anschließende Berufsausbildung in Berufsschulen und Betrieben? Üblicherweise gibt es dort keine Ausbilder, die die Gebärdensprache beherrschen. Und unvorbereitet in die „normale“ Ausbildung geworfen zu werden, würde mit Sicherheit in der Regel zu einem Misserfolg werden.

Der Erziehungsminister hat zugesagt, die erforderlichen zusätzlichen Handwerkslehrer für Drukgyel für den Zeitpunkt der Fertigstellung des von „Pro Bhutan“ zu errichtenden und auszustattenden Werkstätten-Gebäudes vorzubereiten und bereitzustellen.

An diesem handwerklichen Unterricht sollen ggf. auch „normale“ Schulkinder teilnehmen; sowohl um die Kapazität der neuen Abteilung zu nutzen; als auch, um den hörgeschädigten Kindern durch gemeinsames Arbeiten an derselben Werkbank etc. Beispiel zu geben und das Lernen zu erleichtern. Gleichzeitig ist das geeignet, den Sozialisierungsprozess zwischen behinderten und „normalen“ Kindern insbesondere zugunsten der hörgeschädigten wesentlich zu fördern.

So zielt diese Projekt darauf hin, den hörgeschädigten Kindern eine echte Chance zu geben, nach Abschluss der Schule plus der handwerklichen Vor-Einweisung wesentlich leichter eine Ausbildungsstelle bei einem entsprechenden Handwerksbetrieb und einen Platz in der Berufsausbildung zu erhalten. Und ihnen so die Chance zu geben, als weitestgehend vollwertige Bürger ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen und einen Beitrag zur Entwicklung des Landes zu leisten.

Die Erarbeitung des konkreten Konzepts für diese anspruchsvolle Projekte sollen Frühjahr 2010 abgeschlossen werden, sodass dann mit der eigentlichen architektonischen Planung begonnen werden kann.

3) Renovierungs-, Unterhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen an „unserem“ Krankenhaus in Punakha, die die jetzt 14-jährigen Gebäude u.a. zur Verhinderung von gravierenden Schäden nun dringend brauchen.

Wenn die weiteren Prüfungen die Sinnhaftigkeit der ins Auge gefassten Projekte zweifelsfrei ergibt und wir über unseren treuen Spender die Finanzierung sichergestellt haben, werden wir mit der bhutanischen Regierung wieder entsprechende Projekt-Abkommen abschließen.

Sind Sie bereit, uns bei diesen Aufgaben großzügig zu unterstützen?

  Die Projektdetails

» Projektübersicht

» Projekt 1:
Bau des Krankenhauses in Punakha (1. Phase)


» Projekt 2:
Bau der Ausbildungsstätte für med.-techn. Personal in Punakha


» Projekt 3:
Bau des Krankenhauses in Punakha (2. Phase)


» Projekt 4:
Bau der Wohnanlage für blinde Kinder in Khaling


» Projekt 5:
Bau von Schule und Heimen für hörgeschädigte Kinder in Drugyel


» Projekt 6:
Bau der traditionellen Brücke zum heiligen Dzong von Punakha


» Projekt 7:
Entsendung deutscher Ärzte an unser Krankenhaus in Punakha


» Von uns finanzierte Personal-Maßnahmen

» Hilfe für Mönche und Nonnen in Bhutan
» Ergänzende Hilfen unserer Förderer

» Diversa

» Projekte in Vorbereitung bzw. Prüfung