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 Projekte
in Vorbereitung bzw. Prüfung
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Bau einer Kantine im Krankenhaus-Komplex Punakha
Das entsprechende Projekt-Abkommen, das Geschäftsführer Harald N. Nestroy mit dem Staatssekretär des bhutanischen Gesundheitsministeriums Dr. Gado vor einiger Zeit darüber abgeschlossen hat, wird noch in 2011 umgesetzt werden. Der Bedarf an einer Umstrukturierung sowie Renovierung des Krankenhaus-Komplexes haben zu einer erforderlichen Neuplanung und damit verbundener Verzögerung geführt.
Diese Kantine soll für das bhutanische Krankenhausnetz ein Pilotprojekt werden: die Küche der Kantine wird einerseits das Essen für die stationären Kranken kochen und auf die Stationen bringen lassen. Anderseits wird sie das Restaurant bedienen, in dem das Krankenhauspersonal, die begleitenden Angehörigen der Kranken und die Teilnehmer an Seminaren und Kursen in der von „Pro Bhutan“ ebenfalls hier gebauten Ausbildungsstätte essen und Lebensmittel in bescheidenem Umfang kaufen können. Der Betrieb der Kantine wird über Ausschreibung privatisiert werden.
Die Kantine wird eine wesentlich Erleichterung bringen: denn bisher müssen Personal, Angehörige und Auszubildende in den fast 5 KM entfernten Ort Kuruthang fahren, um sich etwas zum Essen und Trinken zu kaufen. Das kostet für das Personal wertvolle Arbeitszeit und Energie, sowie Geld für Taxis. Die begleitenden Angehörigen der Patienten, zumeist arme Landleute, müssen die weite Strecke laufen, da sie sich ein Taxi nicht leisten können.
Können wir Sie für die finanzielle Unterstützung dieses so viel versprechenden und helfenden Projekts gewinnen, damit wir die Finanzierung dieses Baus absichern können?
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Die totale Renovierung unseres Krankenhaus-Komplexes in Punakha:
• Nach 14 Jahren intensivster Nutzung seit Einweihung 1996 mit durchschnittlich über 50.000 Behandlungen pro Jahr ist sie dringend erforderlich. Wir erarbeiten z.Z. ein Programm dafür, das von unserem Architekten und Projekt-Koordinator Fritz Baumgartner durchgeführt wird:
• Bestandsaufnahme aller renovierungsbedürftigen Maßnahmen, getrennt nach Gebäuden und aufgelistet nach Prioritäten
• Schätzung der Kosten der notwendigen Maßnahmen.
• Entscheidung über die von Pro Bhutan zu finanzierenden und in eigener Regie schlüsselfertig durchzuführenden Maßnahmen: sie hängt von den zur Verfügung stehenden Mittel nach Spendenlage ab.
• Ausschreibungen der von Pro Bhutan durchzuführenden Maßnahmen, Zuschlag, Vertragsabschlüsse sowie
• Durchführung mit Bauüberwachung durch Fritz Baumgartner.
• Die wegen ungenügender Mittel nicht von uns zu übernehmenden, aber notwendigen Maßnahmen müssen warten, bis das erforderliche Geld über Spenden verfügbar ist.
• Wir werden die Renovierung mit dem Ziel der Kostenersparnis und Effizienz mit dem Bau der Kantine zusammenlegen.
•Können wir mit Ihrer finanziellen Unterstützung rechnen?
Ihre Hilfe wäre eine große Hilfe!
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Umfangreiche Erweiterung unseres 2007 eingeweihten Projektes für Hörgeschädigte Kinder in Drukgyel
In Abstimmung mit dem Leiter der Abteilung für die behinderten Kinder, Mongar, und Erziehungsminister Powdyel erarbeiten wir einen revidierten, erweiterten Plan: Bau von 8 neuen Schulklassen, je einem neuen Heim für Jungen und Mädchen, sowie von einigen, max. 6 Werkstätten für ein "pro-vocational training" in praktischen Berufen. Jeweils mit voller Ausstattung.
Wir sind „Opfer unseres Erfolges“: die Zahl der Schülerinnen und Schüler ist in den knapp 3 Jahren nach Beginn des Unterrichts über die vorgesehene Kapazität von 48 hinaus erheblich gewachsen. Der Trend verstärkt sich wegen des Vertrauens, das die Eltern in unsere Schule gewonnen haben.
Deshalb sind neue Klassenräume und Heime unerlässlich.
Daneben ist der Aufbau einer Abteilung zur Vorbereitung der behinderten Kinder auf künftige Ausbildung in ausgewählten Handwerksberufen nach Abschluss der Schule äußerst wünschenswert.
Die Kinder sollen so die Chance erhalten, ihre Begabungen und Neigungen zu entdecken und auszubauen. Sie sollen schon während der Schulzeit, in den letzten beiden Schuljahren, in einfachen „Lehrwerksstätten“ Grundkenntnisse in einigen ausgewählten praktischen Berufen erwerben. Die Jungen etwa als Schreiner, Elektriker oder Klempner; die Mädchen als Köchin, Buchhalterin oder Schneiderin.
Das Projekt ist äußerst sinnvoll: denn die Frage ist, wie erhalten die hörgeschädigten Kinder nach Abschluss ihrer Sonderschule in Drukgyel eine reale Chance für eine anschließende Berufsausbildung in Berufsschulen und Betrieben? Üblicherweise gibt es dort keine Ausbilder, die die Gebärdensprache beherrschen. Und unvorbereitet in die „normale“ Ausbildung geworfen zu werden, würde mit Sicherheit in der Regel zu einem Misserfolg werden.
Der Erziehungsminister hat zugesagt, die erforderlichen zusätzlichen Handwerkslehrer für Drukgyel für den Zeitpunkt der Fertigstellung des von „Pro Bhutan“ zu errichtenden und auszustattenden Werkstätten-Gebäudes vorzubereiten und bereitzustellen.
An diesem handwerklichen Unterricht sollen ggf. auch „normale“ Schulkinder teilnehmen; sowohl um die Kapazität der neuen Abteilung zu nutzen; als auch, um den hörgeschädigten Kindern durch gemeinsames Arbeiten an derselben Werkbank etc. Beispiel zu geben und das Lernen zu erleichtern. Gleichzeitig ist das geeignet, den Sozialisierungsprozess zwischen behinderten und „normalen“ Kindern insbesondere zugunsten der hörgeschädigten wesentlich zu fördern.
So zielt diese Projekt darauf hin, den hörgeschädigten Kindern eine echte Chance zu geben, nach Abschluss der Schule plus der handwerklichen Vor-Einweisung wesentlich leichter eine Ausbildungsstelle bei einem entsprechenden Handwerksbetrieb und einen Platz in der Berufsausbildung zu erhalten. Und ihnen so die Chance zu geben, als weitestgehend vollwertige Bürger ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen und einen Beitrag zur Entwicklung des Landes zu leisten.
Konzept und Baupläne für dieses anspruchsvolle Projekt sind jetzt (Juli 2011) fertig gestellt.
Das komplette Projekt wird erhebliche Mittel beanspruchen, die wir nur mit umfangreicher Unterstützung von Partnerorganisationen aufbringen können werden.
Seitens „Pro Bhutan“ müssen wir aber nicht nur für die spätere Durchführung auch eigene Mittel bereitstellen. Vielmehr müssen wir schon jetzt für die Erstellung des Konzepts und der für Anträge bei deutschen Partnerorganisationen erforderlichen ersten Architekten-Pläne erhebliche Kosten auf uns nehmen.
Denn wir müssen laufend unseren Projekte-Koordinator Fritz Baumgartner, der ja ohne Zweifel der beste Architekt und Bauleiter in Bhutan (und Garant unserer Erfolge auf der technischen Seite) ist, entsprechend bezahlen. Er lebt ja davon und arbeitet nicht wie wir ohne adäquate Vergütung.
Wir sind guter Hoffnung, dieses ehrgeizige Vorhaben umzusetzen.
Denn wir haben die volle Unterstützung des neuen deutschen Botschafters in Indien (auch für Bhutan zuständig) nach seinem Besuch in Bhutan und unserer Projekte im Oktober d.J..
Und wenn wir von großzügigen Spendern dazu in die Lage versetzt werden, unseren eigenen finanziellen Bedarf zunächst für die Planung zu decken: Dürfen wir Sie darunter zählen?
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